Zum Sport
  • Skilanglauf und Biathlon - Paralympischer Wettkampfsport

    "Einarmer" beim Skaten

    Wettkampfklassen

    Die Sportler mit Handicap werden gemäß Ihrer Behinderung in 3 Wettkampfklassen unterteilt:
    -   Klasse der Sehbehinderte und Blinde
    -   Körperbehinderte - stehend
    -   Körperbehinderte - sitzend

    Skischlittenfahrer

    Handicapsystem

    Jeder Sportler wird gemäß seiner funktionellen Einschränkungen „klassifiziert“. Um Chancengleichheit herzustellen, läuft für Sportler mit größeren Einschränkungen, die Uhr im Wettkampf entsprechend langsamer.

    Liegendanschlag Biathlon - Schlittenfahrer

    Biathlon

    Alle Biathlon-Wettbewerbe finden in der freien (Skating) Technik statt.

    Die Distanz beim Schießen beträgt 10 m. Geschossen wird ausschließlich im Liegend-Anschlag. Körperbehinderte (stehend u. sitzend) schießen mit einem Druckluftgewehr. Die Trefferfläche beträgt 15 mm im Durchmesser.

    Sportler mit Sehbehinderung schießen mit Hilfe einer akustischer Zieleinrichtung. Nähert sich der Schütze dem Zentrum der Scheibe wird der Ton höher, den der Sportler über einen Kopfhörer hört.

    Es gibt Wettbewerbe mit unterschiedlichen Distanzen. Die Streckenlängen variieren zwischen 3x1 km (Sprint) und 5 x 2,5km (Langstrecke).

    Skilanglauf Klassisch

    Skilanglauf – Klassische und Freie Technik (Skating)

    In den Stehenden-Klassen werden Wettbewerbe in der freien (Skating) und in der klassichen Technik gelaufen.

    Sportler mit Armbehinderungen laufen ggf. mit nur einem oder ohne Stock.

    Sportler mit Sehbehinderung werden von einem Führungsläufer (s. rechts) geführt.

    Sportler der „sitzenden“ Klassen starten im Langlaufschlitten. Unterschiedliche Lauftechniken gibt es hier nicht.

    Auch hier gibt es Wettbewerbe über verschiedene Distanzen (Sprint, Kurzstrecke, Mittelstrecke, Langstrecke). Die Streckenlängen variieren zwischen ca. 1 km (Sprint) und 20 km (Langstrecke Männer).

  • Der Guide / Führungsläufer
    Sportler mit Sehbehinderung starten im Wettkampf mit einem Führungsläufer (Guide).
    Während Athleten die noch über einen Sehrest verfügen sich an dem vorauslaufenden Führungsläufer orientieren können, werden Blinde Athleten vom Führungsläufer durch vereinbarte Kommandos zum Verlauf und zur Beschaffenheit der Strecke über die Loipe geführt.
    Ein Kontakt zwischen Führungsläufer und Sportler ist nicht erlaubt. Einzige Ausnahme sind schnelle und gefährliche Abfahrten, wo eine sog. Haltezone eingerichtet wird und der blinde Sportler zur Orientierung den Stock des Führungsläufers fassen darf (s. Foto).